Schlagwort: Gedanken

Zuteilung der verfügbaren Sitzplätze

Mich nervt die Kapazitätsoptimierung bei vielen asiatischen Restaurants. Hier fühle ich mich als Einzelgänger und -wandler als ungebetener Gast. Ich werde misstrauisch angeschaut und die Augen des Platzzuweisers wandern in Richtung der Theke, an der Eremiten auch Essen zum Mitnehmen bestellen können. Ich kann das ein wenig verstehen, wenn ich an einem sonnigen Tag auf …

Weiterlesen

Es gibt so viel mehr Möglichkeiten…

Jetzt gerade so kurz vor der Wahl ist man – wie ein Freund zuweilen scherzt – der Urne näher als man es gerne möchte. Der Anfang der Woche erinnert mich an des Bundesbürgers erster Pflicht: Gehe wählen. Das wird mir mit aller Macht vor Augen geführt als ich an dem Volksbestattungshaus – es heisst nun …

Weiterlesen

Blaue Zähne wohin das Auge schaut…

Ich fahre ja – wie geschrieben – Rad. Dieses mache ich morgens eher in der Wohnung und am Tage außerhalb meiner vier Wände. Auch das Laufen drängt sich mir langsam wieder auf: Ich muss wohl auch damit langsam wieder anfangen. Hinzu kommen noch Kopfhörer, mobile Telefone und Tablets; was allen gemeinsam ist, ist der unersättliche …

Weiterlesen

Wer die Wahl hat…

Als ich mal wieder eine Zugreise beendete, lachten mich Wahlplakate an. Es war wohl offensichtlich wieder so weit. Eigentlich ist es dieses Mal ein wenig ruhiger gewesen. Ich wurde nicht belästigt und es fühlte sich gut an. Trotzdem macht mich diese vollkommende Fehlen von politischen Position zunehmend ratlos. In meiner Heimatstadt habe ich wohl die …

Weiterlesen

Tempus fugit …

Es kommt mir vor, als ob ich jederzeit einen Marathon um die drei Stunden laufen könnte – bloß nicht an mir herunterschauen: Es ist nun schon ein paar Jahre her und ich habe nur so sporadisch Sport gemacht. Ich war ja auch ständig verletzt oder krank – bloß nicht an mir herunterschauen. Ich bin ein …

Weiterlesen

Die spinnen, die Raupen…

Wenn ich so durch die Gegend laufe, komme ich immer öfter an Bäumen vorbei, die eingesponnen sind. Es ist jedes Mal ein schauriges Gefühl, unter einem dieser Bäume zu laufen. Ich hatte immer das Gefühl, dass mir sofort ein Bündel Spinnen in den Nacken fällt und ich unter Ekel versuche, diese Zeitgenossen wieder los zu …

Weiterlesen

300.000 Volt sind einfach zu viel!

Normalerweise habe ich bei Gewitter keine Angst. Bei Bergwanderungen und beim Laufen ändert sich aber meine innere Einstellung. Warum versucht mich denn mein inneres Ich in solchen Augenblicken davon zu überzeugen, dass ich Laufen unter diesen Bedingungen vermeiden sollte? Blitze sind elektrische Entladungen die zwischen Gebieten unterschiedlicher Raumladung in der Wolke oder zwischen Wolke und …

Weiterlesen

Volles Tempo. Leeres Gehirn.

Wenn ich die Erfahrungsberichte von Läufern in den einschlägigen Laufzeitschriften lese, stoße ich immer wieder auf Aussagen, wie z.B. Alle Grübelei verschwindet: ich befinde mich beim Laufen nur im Hier und Jetzt. Seit vielen Monaten laufe ich diesen Momenten hinterher. Ich habe ja mittlerweile das Warten auf die Ausschüttung der glückbringenden Endorphine aufgegeben. Nach vielen …

Weiterlesen