Immer die erste Geige …

Ich bin mittlerweile im Apple®-Universum gefangen. Das habe ich mir aber selber und bewusst ausgesucht. Ich mag die Produkte und die einfache und nahtlose Zusammenarbeit der Geräte, sodass ich mittlerweile die Wahl zwischen Telefon, Tablet und Computer. In jeder Situation kann ich schreiben und meine Gedanken – falls kein Papier zur Hand – auch mobil loswerden.

Mein Problem ist hier aber die Qual der Wahl. Ständig habe ich das Gefühl, eines dieser Geräte versucht mich davon zu überzeugen, dass ich gerade diesem den Vorzug geben sollte. Ich habe Präferenzen. Im Sommer benutze ich das iPad, da ich dann in der Natur oder einem (Bier-)Garten sitzend schreiben kann. Im Winter favorisiere ich den Computer: der ist größer und schneller.

Jedesmal, wenn ich eine Entscheidung fälle, nagt das schlechte Gewissen an mir. Ich habe das Gefühl, dass die in der Ecke liegenden Geräte meine Nähe suchen und auch benutzt werden wollen: Ich höre diese förmlich subtil flüstern. Das macht mir ein schlechtes Gewissen: Ich habe so viel Geld für jedes dieser kleinen, tollen, nervenden und fast schon narzisstischen Helferleine ausgegeben. Damit muss auch jedem eine gewisse Aufmerksamkeit geschenkt werden, in dem ich ein Teil meiner Lebenszeit mit ihm exklusiv verbringe.

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